Berühmte Treppen in Österreich

Es lassen sich einige spannende architektonisch berühmte Treppen in Österreich entdecken. Sie reichen von besonders alten Stiegen, über verschiedene Zeit Epochen bis hin zu modernen Treppen in schwindelnder Höhe. Letztere haben tolle Aussichts-Plattformen mit modernen Stahl-Komponenten. Da bekommt man richtig Lust den eigenen Balkon mit einem Treppengeländer Edelstahl Bausatz zu modernisieren.

Berühmte Treppen in Österreich-Dachstein-Treppe ins Nichts

Treppe ins Nichts am Dachsteingletscher

Die Treppe am Dachstein ist ein besonderes Highlight. Über 14 schmale Stufen kommt man dann zu einem Glaspodest, das sich in schwindelerregender Höhe befindet. Hier lässt sich anschließend ein überragender Ausblick auf die naheliegenden Berge genießen.

Die Treppe ins Nichts hat ein Gewicht von 5 Tonnen und schließt direkt an eine Hängebrücke an. Die Treppe wird von 58 mm dicken Stahlseile, sowie 63 Tonnen Stahl und Beton gehalten.

Skywalk Hallstatt
Skywalk Hallstatt

Die wahrscheinlich älteste Treppe der Welt in Hallstatt

Bei der prähistorischen Holztreppe von Hallstatt handelt es sich um die älteste bekannte Holztreppe Europas, vielleicht sogar der Welt.

Die Treppe wurde 2003 entdeckt und in den folgenden Jahren freigelegt. Mittels Verfahren der Dendrochronologie (Datierungsmethode von Bäumen nach Jahresringen) wurde die Holztreppe auf 1343 v. Chr. datiert. Die Treppe kann in den Salzwelten von Hallstatt besichtigt werden. Sie befindet sich in 400 Meter unterhalb des Berges. Mit Hilfe modernste Multimediatechnik wird dort außerdem die Geschichte des bronzezeitlichen Bergbaus erzählt und zum Leben erweckt. Über eine 64 Meter lange Bergmannsrutsche, darf man dann abenteuerlich ins Bergwerk sausen.

Ein weiteres Highlight ist die Aussichtsplattform, der Hallstatt Skywalk, dieser ermöglicht einen imposanten Ausblick 360 Meter über Hallstatt. Zudem lässt sich dahinter der Dachstein erblicken.

Aussicht vom Skywalk Hallstatt
Aussicht vom Skywalk

Berühmte Treppen in Österreich – Graz

Doppelwendeltreppe © Graz Tourismus – Hans Wiesenhofer

Die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg

Im Amtssitz der Grazer Landesregierung befindet sich eine besonders spannende Doppelwendeltreppe. Die Treppe wurde um 1499/1500 errichtet und wirkt durch ihre zwei gegenläufigen Treppen fast wie eine optische Täuschung. Die Burg in Graz wurde über Jahrhunderte baulich verändert und bietet daher interessante Elemente aus Gotik, Renaissance und Biedermeier.

Die Doppelwendeltreppe wurde aus Sandstein geschlagen und zeichnet sich zudem durch spannende Details aus. Sie zeigt eine hohe Gewagtheit in ihrer Konstruktion mit Hohlspindeln. Gemeint ist damit das hohle Treppenzentrum, um das sich die Wendeltreppe dreht. Diese Form der Treppe ist in der Mitte offen. Spindeltreppen verfügen im Gegensatz dazu über einen zentral stützenden Mittelpfosten, um den die Treppe herum verläuft. Beide sind heutzutage beim Treppen bauen noch immer sehr beliebt, vor allem in der modernen Architektur.

Mit dieser besonderen Form der Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg kommt die Experimentierlust der spätgotischen Baukunst zum Ausdruck. Die Höfe der Grazer Burg, sowie auch die Wendeltreppe sind frei zugänglich für Besichtigungen.

In Wien finden sich besonders viele historische Stiegen. Daher können wir hier gar nicht alle aufzählen. Wir werden deshalb nur einige erwähnen, die wir besonders gerne mögen und die nicht unerwähnt bleiben dürfen.

Berühmte Treppen in Österreich – Wien

Die Strudelhofstiege

Die bekannteste ist die Strudlhofstiege im neunten Bezirk. Die aus Kalkstein erbaute Treppe ist außerdem ein berühmtes Beispiel des Wiener Jugendstils. Anderseits erlang sie ebenso ihre Bekanntheit durch den Autor Heimito von Doderer. Durch seinen Roman „Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre“ wurde sie zur namentlich bekanntesten Stiegenanlage in Wien. Eine Gedenktafel mit Gedicht erinnert die Besucher an den Autor.

Fillgraderstiege und Rahlstiege

Diese zwei Stiegen finden sich im sechsten Bezirk in der Nähe der Mariahilfer Straße. Die Fillgraderstiege ist architektonisch im Wiener Jugendstil gehalten. Die Freitreppe wurde von 1905 bis 1907 nach Entwürfen des Architekten Max Hegele gebaut. Die Rahlstiege ist aus dem Jahr 1870, als repräsentative Freitreppe verbindet sie die Rahlgasse mit der Mariahilfer Straße. Beide Treppen eignen sich sehr gut als Foto-Kulisse.

Stiegen und Wendeltreppe in der Karlskirche

Die Karlskirche wurde nach einem Entwurf des Grazer Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut.

In der Karlskirche findet sich eine imposante Wendeltreppe. Die großzügig dimensionierte Wendeltreppe gehört zu einer speziellen Treppenart. Sie hat ihren Ursprung in Rom. Donato Bramante schuf diese Art Treppen um 1507 für das Belvedere des Vatikans.

Besonders beliebt sind auch die Stiegen vor der Karlskirche, die gegenüber vom Brunnen Touristen und Einheimische zum Verweilen einladen. Sie sind außerdem auch eine besondere und ebenso schöne Fotokulisse.

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Elisabeth
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