– Food Monday – Kürbisnockerln an aufgeschäumter Kräutersoße

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Zutaten (für ca. 2 Personen):
400 g Hokkaidokürbis
1 Ei
40 g Grieß
40 g Mehl
abgeriebene Zitronenschale
Muskatnuss
Salz & Pfeffer

Butter
Knoblauch
Wasser
Mehl
Schlagobers
Kräuter
Parmesan (nach Belieben)
Salz & Pfeffer

Kokosöl
Karotten
Schnittlauch

Zubereitung:
Den Hokkaidokürbis mit einem Bürstchen abreiben und waschen, danach halbieren und das Fruchtfleisch entfernen, in kleine Würfeln schneiden und in einem Backpapier-Päckchen im Backofen bei rund 180°C ca. 25-30 Minuten garen.

Nach der Garzeit den Kürbis kurz überkühlen lassen, dann in eine große Schüssel geben und mit den weiteren Zutaten (Ei, Grieß, Mehl, Zitronenschale, Muskatnuss, Salz & Pfeffer) zu einem geschmeidigen Teig verkneten – direkt mit den sauberen Händen oder mit einem Handmixer mit Knethaken. 10 – 15 Minuten den Teig durchziehen lassen!

Mit zwei Löffeln (immer wieder mit Wasser benetzen) Nockerln ausstechen und in leicht kochendem Salzwasser rund 8 Minuten ziehen lassen oder bis sie an der Oberfläche schwimmen (Kostprobe nehmen, damit sie die persönliche Konsistenz haben). Mit einer Schöpfkelle herausnehmen, abseihen und in einer Pfanne mit Butter schwenken.

Für die Kräutersoße in einer weiteren Pfanne die Butter leicht erhitzen, darin den klein gewürfelten Knoblauch anschwitzen, mit etwas Mehl stauben. Nach Belieben Schlagobers und/oder Wasser zum Aufgießen verwenden, die Kräuter hinzufügen, leicht aufköcheln lassen. Mit einem Pürierstab zu einer cremigen Soße verarbeiten und mit Salz & Pfeffer und/oder wer mag mit etwas Parmesan abschmecken.

Die Karotten mit einem Sparschäler in dünne feine Scheiben schneiden und kurz in Kokosöl schwenken.

Die Nockerln und die Karotten auf dem Kräuterspiegel anrichten und mit Schnittlauchhalmen dekorieren – guten Appetit!

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Marjorie

Hej! Ich bin Marjorie, quasi 'the little sis' der Vienna Fashion Waltz Schwestern. Grau, blau und schwarz sind die Hauptfarben meiner Kleider, aber sonst treibe ich es gerne bunt & chaotisch.

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5 comments on “– Food Monday – Kürbisnockerln an aufgeschäumter Kräutersoße”

  1. mintymilky sagt:

    Sieht echt toll aus 🙂

  2. Anie sagt:

    Oh mein Gott das sieht sooooo lecker aus

  3. Mmmmmmh, sieht das LECKER aus!!!! Ich liebe Kürbis – das Rezept muss ich unbedingt mal ausprobieren!

  4. Babewyn sagt:

    Mehlige asiatische Kürbisse sind etwas wunderbares. Leider gelangen unter dem Namen ‚Hokkaidokürbis‘ zumindest in Deutschland gerne die etwas größeren, noch ertragreicheren, Hubbardkürbishybride in den Handel. Deren Fruchtfleisch ist faseriger, und auch sonst etwas weniger hochwertig als das der Japanische Uchiki Kuri, der eigentliche Hokkaidokürbis. Manchmal ist dann das Fruchtfleisch daher zu „nass“. Da hilft nur das altbewährte auspressen des Fruchtfleisches mit hilfe eines Käsetuchs oder ähnliches.

    Kleiner Einwand von mir: Das Vorheizen eines Backrohrs auf 180°C erscheint mir zwar stellvertretend für den wenig-reflektierte Umgang mit Ressourcen die der Zeit in Sachen Lebensmittelzubereitung gerade in der Gastronomie und Privathaushalten weit verbreitet zu sein scheint, aber wenn wir uns zu den Arbeits- und Sicherheitsbedingungen der Erzeuger („fair“), so wie den Einsatz potenziell gesundheits- und umweltschädlicher Erzeugungsmethoden („bio“) Gedanken machen, dann liegt das Thema privater/gewerblicher Umgang mit Ressourcen nah. Hokkaidos, so sie wirklich welche sind, lassen sich leicht und energiesparend garen, und von der Haut befreien in dem sie längs halbiert, entkernt, und in einem mikrowellengeeigneten Gefäß mit Deckel, leicht zugedeckt ohne Zugabe von Wasser in einem Mikrowellenherd weich gart. Bevor die Ersten Unkenrufe zum Einsatz von Gamma-Strahlen zum Garen von Lebensmittel kommen, es gibt keine wiederholbare Studien, die einen gesundheitlichen Akkut- oder Langzeitschaden belegen. Der Einsatz eines traditionellen Konvektionsbackofens zum Garen von 400g Kürbis, erinnert ein wenig an eine Fahrt mit dem Privat-PKW um einen Becher Joghurt im dem Bio-Markt zu besorgen.

    Auch der Einsatz von Kokosfett unter dem Gesichtspunkt der Erhitzbarkeit, und des Rauchpunkts [http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchpunkt] rechtfertigt den weiten Transportweg nicht, wenn raffiniertes Sonnenblumenöl in dieser Hinsicht identische Qualitäten aufweist. Zeitgenössische Behauptungen gesättigte Fette seien gesundheitsfördernd, sind schlichtweg unzutreffend. Sie spielen nach wie vor eine nachteilige Rolle beim Umgang von Fettstoffwechselstörungen, und die angebliche, antimikrobielle Wirkung dieser Fette zu betonen wie in manchen Artikeln [http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosoel-ia.html] unter Anführung solch ernster Krankheitsauslöser wie Protozooen, oder des HI-Viruses, und dergleichen mehr ist in meinen Augen schlichtweg obszön.

    Also Leutchen, ebissl Sonnenblumenöl hat zwar weniger ‚Oha!,‘ aber tuts auch, und das ohne, dass es den langen weg von Sri Lanka machen musste, und den 3000W Backrohr für 400g Kürbis zu nutzten, ist vielleicht wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

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